Südchina Reise 2026


China zwischen Moderne, Landschaft und Alltag – eine sehr bunte Reise entlang zentraler und südlicher Regionen
Diese Reise nach Chinas Süden sollte einige fantastische historische Orte besuchen, dazu Parks und Millionenstädte, eine Yangtze Flusskreuzfahrt sowie nach gut 20 Jahren auch mal wieder ein Abstecher nach Hongkong. Hier die Route: München, Lufthansa nach Shanghai (Shanghai ist Chinas modernste und internationalste Metropole – eine Mischung aus futuristischer Skyline, kolonialer Geschichte und lebendiger Alltagskultur), Hangzhou (UNESCO, historische Altstadt, Lingyin-Tempel), Dongting Dong Shan (Teeanbaugebiet mit Blick auf den Taihu See und Suzhou gegenüber), Wuxi (Kanalstadt in Nanchang Street), Suzhou (UNESCO Gärten, Pingjiang Road entlang historischen Kanal), Shanghai, Yichang City 6h mit Highspeed Train, Transfer zum Drei Schluchten Damm zum Flusskreuzfahrtschiff, Qutang-Schlucht, Wu-Schlucht, Xiling-Schlucht, Shennong-Bach, Daning-Fluss, Fengdu-Geisterstadt, Shibaozhai-Pagode, Chongqing (Skyline & Megacity-Feeling), Jinan (Universitäts Campus), Hongkong (weltbekannte Skyline & Victoria Harbour), Shanghai, München
Der Abflug in München mit Lufthansa nach Shanghai führt direkt in eine der dynamischsten Städte der Welt. Shanghai steht für das moderne China: Hochhäuser in Pudong, internationale Unternehmen, dichte Infrastruktur und gleichzeitig historische Relikte wie der Bund mit seinen Gebäuden aus der Kolonialzeit. Die Stadt ist laut, effizient und stark westlich geprägt. Sie eignet sich gut als Einstieg, weil viele Abläufe – Verkehr, Beschilderung, Organisation – für europäische Reisende vergleichsweise leicht zugänglich sind.
Von dort geht es nach Hangzhou. Die Stadt ist deutlich ruhiger und stärker durch Landschaft geprägt. Der Westsee gehört zum UNESCO-Welterbe und ist das zentrale Element. Rund um den See liegen Tempel, Pagoden und Parkanlagen. Der Lingyin-Tempel zählt zu den bedeutendsten buddhistischen Anlagen des Landes und ist entsprechend stark frequentiert. Hangzhou zeigt ein anderes China: weniger urban, stärker historisch geprägt und landschaftlich orientiert.
Ein weiterer Perspektivwechsel erfolgt in Dongting Dong Shan am Taihu-See. Diese Region ist bekannt für Teeproduktion, insbesondere für hochwertigen Grüntee. Die Gegend ist ländlich geprägt, mit Blick über den See bis in Richtung Suzhou. Hier tritt der touristische Aspekt in den Hintergrund, und man bekommt eher einen Eindruck vom regionalen Alltag und der landwirtschaftlichen Nutzung.
In Wuxi wird der Fokus wieder städtischer. Die Nanchang Street ist eine restaurierte Kanalstraße mit Gastronomie und kleinen Geschäften. Der Ort ist touristisch erschlossen, aber weniger überlaufen als vergleichbare Bereiche in Suzhou. Wuxi eignet sich als Zwischenstation ohne große „Must-see“-Dichte, aber mit solider lokaler Atmosphäre.
Suzhou gehört zu den kulturellen Kernpunkten der Reise. Die klassischen Gärten, die zum UNESCO-Welterbe gehören, sind streng gestaltet und folgen klaren gestalterischen Prinzipien. Sie sind kein Park im westlichen Sinne, sondern eine bewusst komponierte Landschaft auf engem Raum. Ergänzend dazu bietet die Pingjiang Road eine historische Kanalstruktur mit erhaltenem Straßenzug.
Zurück in Shanghai beginnt der infrastrukturell interessante Teil der Reise. Die Fahrt mit dem Hochgeschwindigkeitszug nach Yichang dauert etwa sechs Stunden und zeigt die Effizienz des chinesischen Bahnnetzes. Yichang selbst ist funktional geprägt und vor allem als Zugangspunkt zum Drei-Schluchten-Damm relevant.
Nach dem Transfer zum Damm erfolgt die Einschiffung auf ein Flusskreuzfahrtschiff. Die folgende Strecke gehört zu den bekanntesten Flussabschnitten Asiens. Die Qutang-Schlucht ist kurz, aber topografisch markant. Die Wu-Schlucht ist länger und landschaftlich homogener. Die Xiling-Schlucht bildet den Übergang in den gestauten Bereich des Flusses. Zusätzliche Ausflüge erfolgen mit kleineren Booten in Nebenflüsse wie den Shennong-Bach oder den Daning-Fluss. Diese Abschnitte sind enger und weniger technisch überprägt. Kulturelle Stopps wie die Fengdu-Geisterstadt oder die Shibaozhai-Pagode sind stark inszeniert, vermitteln aber einen Eindruck traditioneller religiöser Vorstellungen.
Chongqing bildet das Ende der Kreuzfahrt. Die Stadt ist eine der größten Metropolregionen Chinas und topografisch ungewöhnlich, da sie sich über mehrere Hügel und Flüsse erstreckt. Infrastruktur, Verkehr und Bebauung sind entsprechend komplex. Chongqing steht im starken Kontrast zu den vorherigen ländlichen und historischen Stationen.
Ein zusätzlicher Abschnitt führt aus persönlichen Gründen nach Jinan. Der Aufenthalt auf einem Universitätscampus bietet einen Einblick in das akademische Umfeld Chinas. Dieser Teil der Reise ist weniger touristisch und stärker alltagsbezogen.
Hongkong - nach über 20 Jahren mal wieder - setzt einen weiteren Kontrast. Die Stadt ist international geprägt, rechtlich und wirtschaftlich anders organisiert als das Festland und deutlich globaler ausgerichtet. Die Skyline rund um den Victoria Harbour gehört zu den bekanntesten weltweit. Gleichzeitig bietet Hongkong funktionierende Strukturen, die für europäische Besucher vertraut wirken.
Zum Abschluss erfolgt die Rückkehr nach Shanghai und der Rückflug nach München. Die Route deckt ein breites Spektrum ab: moderne Großstädte, historische Kulturlandschaften, infrastrukturelle Großprojekte und ländliche Regionen. Sie ist dicht geplant, bietet aber einen umfassenden Überblick über unterschiedliche Facetten Chinas. Insgesamt zeigt die Reise vor allem eines: China ist kein einheitliches Erlebnis, sondern ein Nebeneinander sehr unterschiedlicher Räume, die sich in kurzer Zeit stark verändern können. Eine tolle Ergänzung zur Ost-China Tour 2024.
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